Indien: Protester mod de stigende fødevare priser fortsætter
22.april 2008 -
Prisen på det daglige brød fortsætter sin himmelflugt
De stigende fødevarerpriser på det kapitalistiske verdensmarked medfører øget sult, fattigdom og elendighed for de fattige i Skandinavien såvel som i Indien. – – – -
At fødevarepriserne stiger er både en følge af kapitalistisk spekulation, hvor den overskudskapital som nu flygter fra det tidligere profitable bolig- og ejendomsmarked søger mod fødevare , olie og andre spekulations-objekter der kan give kapitalen de to-ciffrede årlige udbytter som den kræver og en følge af at mindre dele af landbrugshøsten bliver solgt til fødevareproduktionen fordi stadig større dele af landbrugets høstafgrøder bliver omdannet til brændsel til den kapitalistiske verdens milliardstore personbilspark.
I den østindischen Millionby Calkutta haben Tusindet af Menschen mod de højere Lebensmittelpreise demonstriert. Die wütenden Demonstranten unterbrachen mit Bananenschalen die Stromzufuhr der Oberleitungen und legten den Verkehr lahm. Die Polizei des Bundesstaates West-Bengalen nahm mindestens 300 Personen fest.
HVORFOR er de stigende fødevarepriser og sult – “normalt” under kapitalismen ? !
spørger redaktionen på Rote Fahne News -Tyskland -24.april – Gestern demonstrierten in Stuttgart über 1.000 Bauern gegen das Milchpreisdumping von Discountern wie Lidl und Aldi. Jeden Tag solle man eine Stunde lang den Trecker und den Pflug auf der Autobahn abstellen und die Fahrbahn sperren – so zitiert der “Tagesspiegel” heute einen wütenden Milchbauern aus Brandenburg. Während die Milchbauern immer weniger für ihre Produkte bekommen, stiegen im März die Lebensmittelpreise in Deutschland nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 10,1 Prozent. Auch in Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, wird es am Monatsende z.B. für Hartz-IV-Betroffene immer schwieriger, ihre Lebensmittel zu bezahlen.
Trotzdem klopfen sich verschiedene Supermarkt-Ketten in teuren Zeitungsanzeigen aufgrund der aktuellen Milchpreissenkung stolz auf die Brust. Am Gesamttrend ändert dies allerdings nichts. Denn Lidl und Kaufland stellen die Verbraucher in Deutschland schon zynisch auf einen weiteren Anstieg der Lebensmittelpreise ein. Die aktuelle Milchpreissenkung wird zudem die Profite der Supermarktketten nicht schmälern. Sie wird voll auf die kleinen und mittleren Milchbauern abgewälzt.
Dr. Rudolf Schmidt, Milchexperte des deutschen Bauernverbands berichtet gegenüber “rf-news”, „dass der Handel seine Einkaufspreise für Milchprodukte gegenüber Jahresende bereits derart gesenkt hat, dass die Milchbauern 5 bis 6 Cent pro Liter weniger bekommen“. Aktuell hat Aldi den eigentlich bis Juli 2008 laufenden “Trinkmilchkontrakt” gekündigt, um weitere Preissenkungen durchzusetzen. „Das kann zu weiteren Abschlägen von bis zu 7 Cent führen“, so Dr. Schmidt.
Mangel an bezahlbaren Lebensmitteln und Hunger für wachsende Bevölkerungsteile sind ein weltweites Problem, das – anders als manchmal in der Vergangenheit – vollständig unabhängig von Dürren oder anderen Naturkatastrophen entstanden ist. Selbst Bauernpräsident und CSU-Mitglied Sonnleitner protestiert: “Die Börsenpekulationen werden immer stärker. Die Heuschrecken richten sich nun auch auf Agrarrohstoffe.” Es sind aber keineswegs nur einzelne “Heuschrecken” unter angeblich prächtigen kapitalistischen Schmetterlingen, die für die Probleme verantwortlich sind. Vielmehr gehört es zum ökonomischen Grundgesetz des Kapitalismus auf der heutigen Stufe der Neuorganisation der internationalen Produktion, dass er seine Maximalprofite unter anderem durch die Ruinierung oder Zerstörung der Lebensgrundlagen in ausnahmslos allen Ländern der Erde sichert. Ein Gesellschaftssystem, in dem explosionsartig wachsender Reichtum einer Minderheit nur auf der Grundlage von Hunger und Massenarmut für Milliarden Menschen entsteht, gehört auf den Komposthaufen der Geschichte.